Freitag, 20. Juli 2012

Wie ich die Welt rette...

Die Freundin einer meiner Mitbewohner ist Öko-Bio-Umweltbewusst und hat mir in der neuen Stadt ein paar Bioläden gezeigt.
Ich muss sagen nur mit Biosachen zu kochen und hochwertige Produkte zu kaufen gibt mir schone in gutes Gefühl!
Deshalb bin ich heute auf dem Weg in die Stadt in einem Bioladen vorbeigeschneit und bin erstmal ziellos durch die Gegend gelaufen. Zwischen den anderen Bio-Menschen, die dort 15 Euro für ein paar Tomaten, Äpfel und ein bisschen Käse gelassen haben, habe ich mich wie ein Undercover-Agent gefühlt... aber das ist eine andere Sache...

Ich habe mir dann einen Bio-pestizdfreien Weißwein gekauft - und auf dem Weg nach draußen spricht mich dieser gutaussehende Greenpeace Typ an.
Da ich Zeit hatte, dachte ich mir ich bleibe mal stehen und quatsche ein wenig mit ihm...
Nun spende ich 36 Euro im Jahr an Greenpeace und fühle mich gut damit...
Immerhin habe ich diesen Monat für 100 Euro Klamotten bei H&M im Sale bestellt und shoppe so vor mich hin... da ist das Geld bei Greenpeace doch sinnvoller angelegt.

Ich frage mich, wie viele Menschen noch so spenden? 36 Euro macht 3 Euro im Monat, das ist nicht viel...

Gerne würde ich auch mehr über Bioprodukte wissen und bewusster leben... vielleicht kaufe ich mir mal einen Ratgeber oder so...
habe ich jetzt ein wenig die Welt gerettet? :)


Und plötzlich - die Männer!

Du ziehst in eine andere Stadt, suchst dir eine nette Wg... und plötzlich landest du in einer WG mit drei Männern!

Besser als Zickenterror denkste?

Das stimmt! Keiner braucht lange im Bad, keiner nörgelt rum, weils unaufgeräumt ist, keiner klaut dir deine Pumps oder Mascara.... und doch....

... ist die Küche nun mal ein Saustall!
... bilden die Bierflaschen im Flur den schiefen Turm von Pisa,
... verschwindet deine Milch auf wundersame Art und Weise,
... findest du "seltsame Spuren" im Bad.

Wo finde ich Tipps, wie man Männer zähmt? Hilfe? ;)


Freitag, 24. Februar 2012

Gemeinsam oder lieber Einsam???

Teamfähigkeit oder Einzelkämpfer?
Gute Frage ich persönlich bevorzuge ja die Teamarbeit. Immerhin soll Arbeit doch auch Spass machen und alleine ohne irgendwelche Kontakte vor sich hinzumachen ist alles andere als schön. Da sitze ich doch lieber mit anderen zusammen auch wenn dein Psychologiebuch sagt das ich damit meine Inteligenz untergrabe.
Wie soll denn bitte eine Welt aussehen in der alles verborthe Einzelkämpfer sind sind die einen Emotionalen Zusammenbruch erleiden sobald sie feststellen dass es auch noch andere Meinungen geben kann? Nein danke darauf kann ich nun wirklich verzichten.
Und warum sollten zuviele Köche den Brei verderben? Das ist doch Schwachsinn wer isst schon jeden Tag denselben Brei? Vieleicht ist das eine Gewürz auf das man selber nie gekommen werde ja genau das, was aus dem Brei ein Festgericht macht.
Ich war in der Schule immer ganz glücklich mit meiner Gruppenarbeit, denn so konnte ich das was andere in drei Stunden machen auf eine beschränken und wie? Ganz einfach Teamarbeit! Katjes macht Englisch, Fisch Deutsch und ich Mathe, dann zweimal umdrehen kurz kopieren und fertig. Die gesparrte Zeit kann ich ja dann immer noch alleine in der Ecke sitzen und mich an meinen alleinigen tollen ideen erfreuen.
Alleine Arbeiten mag Ergebnisorientierter sein, aber Teamarbeit ist angenehmer und zeitorientierter. Auserdem hat man so jemandem dem man im Notfall die Schuld in die Schuhe schieben kann.
Was wäre Beethoven ohne Elise?
Bonnie ohne Clyde
Susi ohne Strolch
Oder Zimtprinzessin ohne eine Fee?

Donnerstag, 19. Januar 2012

Gemeinsam oder lieber einsam???

Man hört ja immer hier und da "Teamfähigkeit ist wichtig", "Ich kuschel gerne mit meinen Mitarbeitern", "Ich bin ja soooo anpassungsfähig."

Ich habe mich da immer gefragt- Ja, WOFÜR? Wenn ich eine richtig geile Idee habe, dann will ich die auch durchsetzen. Viele Köche verderben den Brei.

Allerdings habe ich gemerkt, dass gerade bei kreativen Arbeiten die Unterstützung und Inspiration von fremder Seite sehr nützlich sein kann.

Nun lese ich in meinem Psychologiebuch:
"Untersuchungen zur Methode des Brainstormings [zeigen], dass - anders als von den Anwendern dieser Methode intendiert - Brainstorming in einer Gruppe in der Regel keineswegs dazu führt, dass mehr oder bessere Ideen entwickelt werden, als wenn die gleiche Anzahl von Personen unabhängig voneinander an der Aufgabe gearbeitet hätte. Im Gegenteil, häubfig liegt die Gruppenleistung sogar unter dem Gruppenpotential."
Wie jetzt?
Was sagst du denn dazu, Emily?

Montag, 21. November 2011

Herbst

"Aber die Menschen sind zu unterschiedlich, zu vielfältig, um zu einer einzigen Art des Handelns, Denkens oder Aussehens zu finden.Und damit fangen die Probleme an. Dann tauchen plötzlich Leute an deiner Tür auf, um jene, die nicht in das Muster passen, verschwinden zu lassen, wenn sie nämlich anfangen, alles unperfekte abzuschleifen - aus Enttäuschung über den mangelnden Fortschritt und über deine Blödheit, weil du die Perfektion der großen Idee nicht zu schätzen weißt. Mit Messern und Streckbänken und Axtkämpfern und Lagern und Gideonskragen. Wenn du an einem Menschen etwas Anderartiges entdeckst und nur schlechtes daran finden kannst, dann teilt sich plötzlich die Welt in wir und die anderen, und die anderen werden zu Freiwild. Man sieht sie nicht mehr als Menschen, sondern als Hindernisse für das allgemeine Wohlergehen, und für die anderen ist immer Jagdsaison."
Harry deutete auf die Körper, die unter dem Stoff zusammengekauert lagen.
"Das ist die wahre Macht des Bösen - meinst du, diese Menschen betrachten sich selbst als schlecht? Nach ihrem eigenen Verständnis sind die Regierenden Fürsten auf weißen Pferden, die Gerechtigkeit und Freigiebigkeit verkörpern und die Welt zu einem schöneren Ort machen wollen. Selbst als sie Fackeln in die Strohdächer der anderen warfen, als ihre Stiefel auf die Finger der Kinder der anderen traten - sehen sich die Mitglieder des Ersten Komitees als Helden, die alle WIderstände auf dem Weg zur Perfektion niedermähen - eine Leiche nach der anderen. Das Komische daran ist, die heuchlerische Litanei, die die Sieder angesichts der Leichen unschuldiger anstimmen, mag zwar für jede große Idee anders lauten, aber weißt du was: Für mich hat sie jedes mal den selben verdammten Klang."
Hunt, Stephen: Das Königreich der Lüfte

Ein wunderbares und wahres Zitat.
Die Waldfee^^

Donnerstag, 3. November 2011

Halloween

So, ich bin wieder ausgeschlafen, die Schminke hat sich langsam von meinem Gesicht gelöst und sogar das Kostüm hat einen Waschgang hinter sich, alles in allem Halloween ist vorbei und ich bin wieder ich. Ob das gut ist sei dahingestellt.
Wie haben wir diesen Abend aber nun verbracht? Nunja auf verschiedenerlei Weise und auch zwischen Halloween und Samhain konnten wir uns nicht entscheiden, mussten wir aber zum Glück auch nicht und so haben wir uns eine eigene bunte Mischung gebastelt, wobei Halloween doch dominierend war. Selbstverständlich haben wir uns verkleidet. Da das Motto unserer bevorzugten Halloweenlokation "Es war einmal..." lautete beschlossen wir uns selbstverständlich auch dementsprechend zu kleiden. Ein Blick in unseren Kleiderschrank brachte also die Entscheidung, Zimtprinzessin war das Rotkäpchen mit den heißesten Schuhen und ich für meinen Teil ging schlichtweg als Alice im Wunderland (ja ich weiß KEIN klassisches Märchen). Übrigens trafen wir genau den Geschmack der Zeit, denn wir waren mit unseren Kostümen in guter und vor allem zahlreicher Gesellschaft, obwohl selbst wir in den zahlreichen Krankenschwestern und anderem Medizinischen Personal untergingen.
Bilder folgen selbstverständlich^^
Emilly

Montag, 31. Oktober 2011

Halloween

Es ist wieder soweit.
Einer der schönsten Tage des Jahres ist angebrochen.
Halloween oder All Hallows' Eve der Abend an dem die Pforten zu anderen Welten offen sind -verirrt euch bloß nicht im Wald- und an dem kleine und große Menschen einen Grund haben sich zu verkleiden. Was für uns wichtiger ist weiß ich noch nicht. Feiern wir Samhain als Anbruch eines neuen Jahres und Nacht in der wir unseren Vorfahren begegnen können oder nur einen Grund uns zu betrinken und zu feiern? Und kann man das überhaupt trennen ;). Nun wir werden sehen.
Ich habe auf jeden Fall ein tolles Kostüm und schön gelockte Haare passend zu selbigem und ich bin mir sicher das wir auch um das ein oder andere heidnische Ritual nicht herumkommen werden.
Als kleine Anekdote will ich noch folgendes Erzählen.
Heute war ich mit meiner Mutter, wie man das als braver Nachfahr so tut, auf dem Friedhof um die Gräber meiner verstorbenen Großeltern so kurz vor Allerheiligen noch einmal in schönem neuen Lichterstrahlen zu lassen und als ich an das Grab meiner Großmutter komme bemerke ich einen Geruch der so gar nicht in diese friedliche Waldidyle passt. Es riecht nach Parfum und es kommt mir so vor als ob ich dieses Parfum kenne und zwar von genau der Großmutter die mehrere Kubikmeter Erde unter mir liegt. Nun mag es zwar sein, dass das nebengrab vieleicht gerade eben von einer Dame mit ebendiesem Parfum besucht wurde, doch bleibt mir dieser gerucht die ganze Arbeit lang in der Nase und das ausschlieslich an diesem Grab. Weder auf dem Weg noch auch nur einen Schritt daneben kann ich es riechen, es liegt wie eine Wolke auf genau diesem Quadratmeter.
Sei es wie es sei.
Euch ein schönes Samhain oder Halloweenfest
Eure Emilly